Beiträge von badworseme

    Ahoi

    Ich versuche mich mal an deinen Fragen, wobei ich mich mit Diesel nicht mehr allzu gut auskenne:

    Ich habe Mobile / auto scout noch nicht gecheckt, aber 18k€ erscheint mir als eher geringes Budget im aktuellen Gebrauchtmarkt.


    Ansonsten zu deinen Anforderungen ein paar Kommentare:

    - LED/Xenon: soweit ich mich erinnere, waren die LED Scheinwerfer im FL nicht ausschließlich ein Fortschritt. Helligkeit war wohl soweit in Ordnung, aber die Scheinwerfer hatten kein Kurvenlicht mehr. Die Xenons im vFL waren eigentlich ziemlich gut, also würde ich den vFL nicht nur deswegen ausschließen

    - Pano-Dach: ich verstehe deinen Punkt, und war auch mal der Meinung, allerdings schränkst du deine Suche recht erheblich ein, wenn du das definitiv nicht haben willst. Ist dein nächtlicher Abstellplatz überdacht? Wenn ja, kann man denke ich auch bedenkenlos ein Pano Dach nehmen

    - long life Bzw eben nicht: sehr sinnvolle Anforderung, allerdings sind das die Einhörner unter den Autos. Alle Octavia 5E wurden afaik ab Werk mit longlife ausgeliefert. Daher kommt denke ich bei der Anforderung sowieso nur von privat in Frage und da müsstest du dann hoffen, dass irgendjemand das aufwändig mitprotokolliert hat oder sowas. Noch schlimmer als longlife service ist es nämlich, wenn jemand ein nicht-Longlife Öl im longlife Intervall fährt

    - Laufleistung: ich denke bei deinem Budget kannst du nicht allzu hohe Ansprüche an die Laufleistung stellen. An sich sind die Motoren relativ robust. Bei ca 250.000 km musst du mit einem Tausch oder wieder Aufbereitung des DPF rechnen, was recht teuer ist. Ansonsten gibt es bei den Motoren nichts, was extrem Laufleistungsabhängig ist. Die Wasserpumpen sind mittelmäßig auffällig, aber haben kein bestimmtes Intervall. Wenn defekt musst du sie halt tauschen. Das größte Problem bei den Autos ist Ölverbrauch. Wenn das Auto irgendwelche Anzeichen von Ölverbrauch hat (z.B. eine angefangene Ölflasche im Kofferraum, niedriger Ölstand), lass bloß die Finger davon. Haupt-Ursache sind soweit ich weiß die Longlife Intervalle in Verbindung mit weiteren Risikofaktoren. So richtig eindeutig konnte das aber nie festgestellt werden.

    Ansonsten würde ich noch anmerken, dass du aufpassen solltest, dass DSG- und Haldex-Services regelmäßig und immer im Intervall gemacht wurden. Haldex hat ein offizielles Intervall von 3 Jahren (keine km) und DSG hat das 6 Gang ein Intervall von 60.000km und das 7-Gang (ab Facelift) offiziell von 120.000km. Die inoffizielle Empfehlung lautet aber auch dort weiterhin 60.000km

    Beim Diesel der Zahnriemen hat ein offizielles Intervall von 210.000km, inoffizielle Empfehlung lautet aber auch hier, sich an 120.000km zu orientieren. Der mögliche Schaden ist zu teuer, als dass man das Risiko eingehen sollte.

    Jau, da hast du wie gesagt deutlich mehr Ahnung von, als ich. Ich hatte 1 mal den Motor meines damaligen Motorrades auseinander und ihn irgendwo falsch wieder zusammengesetzt. Der lief danach nie wieder richtig. Ich hab das Mopped dann verkauft und beschlossen, diese Arbeit zukünftig Profis zu überlassen.


    Ich habe hier auch bisher von keinem gelesen, der seinen Motor selbst auseinander hatte. Dem ehemaligen User Sebastian sepp600rr würde ich das zutrauen, aber der hat leider vor ein paar Jahren seinen Account und alle seine Beiträge hier löschen lassen. Das war ein großer Verlust fürs Forum. Der hatte seinen Octavia zum Tracktool umgebaut und war regelmäßig auf der NOS unterwegs.


    Mir bleibt nur, dir die Daumen für den zweiten Versuch zu drücken :)

    Die Motor Mafia hat in diesem Video den Zusammenbau des 2l TSI aus einem Polo WRC live gestreamed. Ich habe den Stream selbst nicht geschaut, aber eventuell kann man sich dort Sachen abgucken

    https://www.youtube.com/live/aH12U3uSi_8?si=rB_sDyZ0Olg2skyU

    Ich kenne mich leider mit dem Thema nicht im Detail aus, vielleicht kommt da noch jemand mit mehr Erfahrung (wobei ich das bezweifeln würde.. Motorrevision selbst gemacht ist sehr unüblich).

    Nur ein genereller Gedanke: wenn der Motor schon 30km mit klappern und surren hinter sich hat, dann sind die ganzen neuen Teile jetzt vermutlich allesamt auch inne Fritten. 30km in der Einfahrphase mit warmlaufen lassen usw sind bequem mal ne Stunde Betrieb. Bei im Schnitt 2.500 rpm sind das immernoch 150.000 Umdrehungen, die der Motor seitdem gemacht hat.


    Ich würde auch irgendwie anzweifeln, dass die Firma überhaupt alles gemacht hat, was sie behauptet haben. Im Normalfall involviert so eine Story einen Tauschmotor bzw Motorrevision bei eBay, da ist der Fall klarer. Deine Firma da wirkt zumindest laut Google Rezensionen per se seriöser. Aber eine Firma, die auf die Insolvenz zugeht, fängt oftmals vorher schon an, Abkürzungen zu nehmen. Die guten, erfahrenen Leute gehen schon woanders hin, wenn sie ein gutes Angebot bekommen und statt den neuen baut man vielleicht die alten Kolben wieder ein, weil man sich den Kauf der neuen selbst schon gar nicht mehr leisten kann. Und auch die Kurbelwelle misst man vielleicht nicht mehr so gründlich aus, wie man es eigentlich tun sollte, weil man ja noch die letzten 20 Aufträge irgendwie fertig kriegen muss.

    Ich weiß nicht, ob das in dieser Firma so war, aber bei Insolvenzen läuft oftmals vorher schon nicht mehr alles rund. Daher geh nicht davon aus, dass mit dem Verpflanzen der selben Teile in einen neuen Motorblock jetzt alles neu und in Ordnung wäre.


    In Sachen Motorrevision ist es auch höchst schwierig, vertrauenswürdige Angebote zu finden. Die meisten pfuschen da ganz schlimm rum und sind nur deshalb so "erfolgreich", weil sie halt die billigsten sind.

    Keine eigene Erfahrung, aber gehört nicht bei einem so gravierenden Eingriff ins Motormanagement immer auch eine Abstimmung dazu? Und verkaufen Tuner das nicht normalerweise als Set?

    Glaube, es ist eher unüblich, sowas eigenständig einzubauen. Einerseits wird damit nämlich eine individuelle Abstimmung der ECU fällig, was schon mal teurer ist, und andererseits haben viele Tuner für ihre Leistungserhöhungs-Pakete ein Gutachten, mit dem das ganze dann legalisiert werden kann, was bei Einzelkomponenten auch wieder hinfällig ist.

    Ich vermag nicht zu sagen, ob meine Ohren durchschnittlich sind, aber würde sagen ja, den Unterschied hört man. Hauptsächlich durch den Subwoofer im Kofferraum. Das Originalsystem hat okayen Klang, wenn die Musik eher so nebenher dudelt. Wenn man (wie ich) gelegentlich dudeln lässt, aber bei einem tollen Lied auch mal auf dreht, lohnt sich Canton.

    Das Nonplusultra bekommst du dagegen auch weiterhin nur aus einer individuellen HiFi Anlage heraus. Dafür macht sich das nicht-Canton wohl besser, weil die Endstufe des Canton wohl mit nachrüst-Subs oft nicht funktioniert (falsche Impedanz). Ich bin mit dem Canton sehr zufrieden und würde Skodas nur noch mit kaufen.


    Pauschale Aussagen zu Alter und Laufleistung funktionieren nicht. Wenn das Auto 5 mal im Jahr ne Langstrecke mit 2x1.000km sieht, dann kommst du auf die gleichen Km wie jemand, der an 333 Tagen im Jahr 4x7,5km Kurzstrecke fährt. Die Belastung auf den Motor ist bei letzterem aber ungleich höher. Deshalb kann man das nicht pauschal sagen. Generell ein guter Tipp ist, dass alle Wartungsintervalle mindestens eingehalten, idealerweise (z.B. Öl) sogar verkürzt wurden

    Ich war damals tatsächlich auch etwas schockiert, als ich das erste Mal in den 5E eingestiegen bin (aus dem 1Z), weil einfach der Materialeindruck im Inneren beim 1Z merklich höher war, als beim 5E.

    Trotzdem beides sehr schöne Autos

    Ich trauere meinem O3RS auch manchmal ein wenig hinterher. Wir haben ihn damals gegen einen Superb getauscht, der durchaus auch ein tolles Auto ist, aber der O3 hatte schon was.

    Der 1Z allerdings auch. Die gestickten RS Logos auf den Sitzen.. Hach ja, das waren noch Zeiten.


    Schön, dass du wieder zu ihm zurück gefunden hast und herzlich willkommen hier im Forum :)

    Wie viel km soll das Schmuckstück denn haben?

    Also speziell für den Octavia gibt es nur wenige Punkte, die besonders auffällig sind. Die Wasserpumpe geht immer mal wieder kaputt und muss dann halt gemacht werden. Äußert sich durch Kühlmittel Tropfen unter dem Auto. Ansonsten in die Kühlflüssigkeit mal rein schauen, dass die nicht bräunlich trüb ist und wenn der Motor 1 mal durchgewärmt ist die Heizung mal kurz auf maximum stellen und schauen, dass es überall warm raus kommt.

    Kühlwasser bräunlich

    Ansonsten ist so ein allgemeines Thema bei den Motoren Ölverbrauch. Tritt nicht sehr häufig auf, aber wenn, dann ist es im Normalfall ein wirtschaftlicher Totalschaden.

    Gerade gestern ein Video der Motor Mafia zu gesehen. Geht zwar um einen A3, aber den gleichen Motor.

    Das Problem ist: außer Ölverbrauch merkt man davon vorher normalerweise nichts. Siehe Video: check Up und ggf Softwareoptimierung war der Auftrag, Motorschaden die Diagnose. Aber den Ölverbrauch kannst du halt auf einer regulären Probefahrt kaum ausprobieren. Auf alle Fälle beim Gespräch explizit ansprechen (am besten mit Zeugen) und schriftlich dokumentieren, dass seine Aussage ist kein messbarer Ölverbrauch. Wenn du dann sofort ab Beginn einen deutlich messbaren Ölverbrauch hast, könnte man zumindest versuchen, gerichtlich vorzugehen (Täuschung).

    Er springt "nach wie vor" nicht an? Also tut er das schon länger nicht oder wie?

    Wie ist denn die Historie jetzt? Steht der Wagen seit 2 Jahren rum und weigert sich, an zu gehen?

    Was passiert denn, wenn du versuchst, ihn zu starten? Dreht der Anlasser? Dreht er kräftig? Klingt er so, als ob er fast angehen will? Hast du es mit Starterspray versucht? Ist die Batterie geladen?

    Den Zugriff kann jede Werkstatt gegen Einwurf kleiner Münzen kaufen. Zugegeben - das sind sehr viele kleine Münzen.

    Bzw afaik haben Werkstätten heutzutage professionelle Tester, die selbst im Hintergrund Lizenzen für alle möglichen Marken haben.

    Gerade bei einem Bosch-Service würde ich davon ausgehen, dass die Zugriff für VAG haben.


    Zur Werkstattwahl: Schau mal in deinen Leasingvertrag rein. Oftmals ist da eine Werkstattbindung drin an entweder Markenwerkstätten oder sogar ein bestimmtes Autohaus. Soweit ich weiß, ist das innerhalb der EU nicht rechtens. Wie auch bei Garantiebedingungen darf die Wahl der Werkstatt eigentlich nicht weiter eingeschränkt werden. Solange der Service Sach- und fachgerecht und nach Herstellervorgaben durchgeführt wird, steht der freie Service dem im Glaspalast in nichts nach. Ob du dich aber auf den möglicherweise folgenden Rechtsstreit mit der Leasinggesellschaft einlassen willst, weiß ich natürlich nicht. Und ich bin mir damit auch nicht sicher, da auch ich kein Anwalt bin. Ich würde prinzipiell kein Leasing abschließen, aber wenn ich eins hätte, würde ich mich an die Vorgaben im Vertrag halten.

    Hallöchen

    Nachdem ich 2 Motorräder mit Philips H4 LED auf besseres Licht gebracht habe, wollte ich beim Superb auch mal was probieren und habe deshalb die inzwischen 8 Jahre und 90.000km alten Xenon Brenner gegen neue und bessere getauscht. Die alten hatten bisher keinen merklich Helligkeitsverlust und auch keine merklich Farbveränderung. Im Prinzip waren die noch in Ordnung.

    Gekauft habe ich zum Black Friday die

    Osram Xenarc Night Breaker 220 D3S für 131,75€

    https://amzn.eu/d/dYxZZdC

    Achtung: Die sind für den Superb 3V (2017er Kombi). Ich weiß nicht, ob der Octavia die gleichen verwendet. Glaube aber, dass ja.

    Der Tausch geht eigentlich ganz leicht, wenn man einmal weiß, wie. Beim linken habe ich neben dem Rad noch die Radhausverkleidung raus genommen (sagenhafte 18 Schrauben halten die in Position), und dann von unten gewechselt. Den rechten habe ich ohne zusätzliche Demontage von oben gemacht. Wenn man einmal weiß, wie, kann man den Stecker auch mit 2 Fingern und einem Plastikspatel von oben ab bekommen. Auch wieder: gilt für den Superb. Octavia weiß ich nicht.


    Das Ergebnis ist gut. Es macht aus den Xenon Brennern jetzt keine gute LED, aber die Lichtfarbe ist etwas weißlicher und die Helligkeit ist auch etwas besser. Ich weiß nicht, wie viel davon einfach davon kommt, dass die Xenon Brenner neu sind. Habe keinen Vergleich zwischen den Xenarc 220 und günstigeren OEM Versionen gemacht.


    Für die Bilder bin ich vorher und nachher an die selbe Stelle gefahren und habe versucht, den selben Bildausschnitt zu treffen. Es lag etwa 1h zwischen den Bildern. Bilder wurden mit meinem S23 Ultra im manuellen Modus gemacht. Bildeinstellungen ISO 800, Weißabgleich 4100K und 1/10s Belichtungszeit.

    Abblendlicht

    Fernlicht

    Und nochmal mit 1/4s Belichtungszeit, damit man die Bäume im Hintergrund besser sieht

    Abblendlicht

    Fernlicht

    Und beim letzten Vergleich nochmal etwas rein gezoomt

    Für mich hat sich das gelohnt. Ich wohne aber auch auf einem Dorf mit viel Wald und Feld in der Umgebung und sehr vielen Rehen. Ob sich das Upgrade für euch lohnt, müsst ihr selbst entscheiden. Vergleichsbilder habt ihr ja oben

    Naja die Aschebeladung ist wie gesagt kein Sensor, der die ermittelt sondern die wird nur vom Steuergerät errechnet. Aber ich habe auch einen Fehler gemacht und dein Bild falsch interpretiert. Deine Aschebeladung ist ja gar nicht voll. Die ist bei 9,63g von 90g, d.h. voll wäre der rechnerisch erst bei über 500.000km


    Deshalb hab ich gerade nochmal google bemüht und bin auf das hier gestoßen

    https://www.seat-leon.de/forum…on-5f-opf-2-0-tsi.126689/

    Einen Versuch wäre es ja mal wert: Regenerationsfahrt nach Bordbuch. Also bis auf ca 90-100 km/h beschleunigen, dann Rollen lassen bis auf 70-80, dann wieder sanft beschleunigen bis 100 und wieder Rollen lassen. Das so oft, bis die Lampe aus ist (kann auch durchaus 10-20 mal dauern)

    Keine eigene Erfahrung mit, aber eigentlich hat ja die Radnabe diese Zentrierungsnase in der Mitte, wo ja selbst die ganze Felge im Prinzip drauf hält. Wenn du die Felge rauf gesteckt hast, musst du sie ja erstmal nur mit wenig Kraft am runterkippen hindern, bis du die Schrauben ansetzt. Das gleiche würde ich für die Spurplatte erwarten. Du steckst sie einfach drauf, richtest sie an den Gewindebohrungen aus und dann hält die da erstmal. Danach steckst du das Rad auf den Zentrierring der Spurplatte, musst es am runterkippen hindern und setzt dann die Schrauben an

    Erstmal kurz zum korrekten Verständnis: bei Asche kann man nix mehr regenerieren.

    So ein Partikelfilter hat 2 Aufgaben: 1. er soll den Ruß aus den Abgasen festhalten. Ruß sind brennbare Bestandteile, also einfach bisher unverbrannter Kraftstoff. Der wird im DPF/OPF festgehalten, bis dieser das nächste Mal ordentlich auf Temperatur kommt. Im Normalfall startet das Auto die Regeneration nebenbei im Betrieb einfach. Dabei wird im Auslasstakt Kraftstoff eingespritzt, der dann direkt in den Auspuff geht, dort entzündet und den Partikelfilter auf so hohe Temperaturen bringt, dass der Ruß, der noch drin hängt, verbrannt wird und als Verbrennungsprodukte (primär CO2 und H2O) in die Umgebung geht.

    Aufgabe 2 ist, Asche festzuhalten. Asche sind die nicht brennbaren Verbrennungsprodukte. Also das sind Partikel, die nicht weiter brennen können. Diese sammeln sich über die Laufzeit einfach im Partikelfilter an und da kannst du nichts großartig gegen tun, als den Filter dann irgendwann zu tauschen (bzw inzwischen gibt es wohl halbwegs erfolgreiche Reinigungsverfahren).


    Meines Wissens wird die Beladung mit Asche vom Auto nur errechnet. Also über die gefahrene Strecke je nach Fahrprofil errechnet das Auto, wie viel Asche im Partikelfilter sein müsste. Die haben ja Erfahrungswerte von Prüfstandsläufen, wie viel Öl mitverbrannt wird und wie viel Ascheanteile das hat. Die Beladung mit Ruß wird dagegen über Differenzdrucksensoren ermittelt. Also es wird der Druck vor und nach dem OPF gemessen und damit weiß man ja, wie viel Widerstand der OPF gerade bietet. Und löst dann eben die Regeneration aus.


    Wenn jetzt die Beladung mit Asche beim Maximum ist, wäre meine allererste Frage, wie sicher du dir bist, dass der Wagen tatsächlich nur 62.000km hat? Hat der vielleicht unterwegs mal irgendwo 150.000km verloren? Weil ein Octavia, der nur 9.000km pro Jahr bewegt wird, ist doch irgendwie unüblich. Und die Aschebeladung kann bei dem km-Stand eigentlich noch nicht voll sein, sofern mein Wissensstand stimmt und die Beladung nur errechnet wird.

    Soweit ich weiß werden schmale Spurplatten unter die Felge gesteckt und ggf mit längeren Schrauben verschraubt. Breite Platten kommen mit eigenen Schrauben, die beim anziehen vollständig in der Silhouette der Platte verschwinden. Diese Platten werden dann zuerst verschraubt. Danach kommt die Felge drauf und wird in eigenen Gewindebohrungen in der Platte verschraubt. Dafür brauchst du eine ganz schön gehörige Dicke der Platte. Glaube das geht erst über 20mm los so

    Nochmal etwas deutlicher: wenn du mehrere ABE hast, die einander aber beeinflussen können, dann muss die Kombination aus diesen Bauteilen dennoch individuell abgenommen werden. Eine ABE für Fahrwerk und eine andere für Felge oder eine ABE für geänderte Ansaugung und eine andere für geänderten Auspuff sind in Kombination nicht mehr gültig (sofern nicht in beiden ABE ausdrücklich aufeinander referenziert und die Gültigkeit in Kombination bestätigt wird). Ist auch leicht verständlich, warum: ein Fahrwerk hat vielleicht eine ABE, weil die Toleranzen im Radkasten groß genug sind, dass da nix anstreift. Eine Spurplatte hat auch eine ABE, aus dem gleichen Grund. Also wenn das Rad entweder nur weiter außen oder nur höher ist, dann passt das alles noch. Aber wenn das Rad höher UND weiter draußen ist (also Fahrwerk plus Spurplatte), streift es vielleicht doch an. Deshalb muss die Kombination der ABE geprüften Teile dann doch abgenommen werden.


    Wie das mit deiner Felge aussieht, weiß ich jetzt nicht, da ich die ABE nicht kenne. Aber wenn die Felge nicht über die große Bremse passt, dann hast du vermutlich die ABE falsch gelesen und nur andere Modelle des Octavia (andere Motorisierungen) sind da mit drin.

    Moderne Scheinwerfer sind gar nicht mehr "dicht" gebaut, sondern grundsätzlich offen, daher ist ein wenig Beschlagen normal. Die Bilderqualität nach dem Upload ins Forum ist immer so ein Thema, daher kann das täuschen, aber mir sieht das auch nur nach ein bisschen beschlagen aus, nicht "nass". Und Beschlag sollte weg gehen, wenn du Licht an machst und ein paar Minuten rumfährst. Tut es das nicht?

    Die Bildqualität ist nach dem Upload hier reduziert, daher kann ich den scheinbaren Ausbruch nicht wirklich zuordnen, aber einseitiger Reifenverschleiß deutet im Normalfall darauf hin, dass das Fahrwerk (Sturz) mal eingestellt werden sollte. Oder darauf, dass man absichtlich einen stark negativen Sturz hat, was für sportliche Fahrweise sinnvoll ist, aber eben einseitigen Reifenverschleiß verursacht.

    Jedenfalls würde ich da nicht auf den Reifen, sondern aufs Fahrwerk gucken

    Wie sicher bist du denn, dass der Untergrund, auf dem das Auto steht, wirklich gerade ist? Weil wenn du mit einer WaWa "misst" muss das Auto an sich schon sehr gerade stehen. Und die Wuchsrichtung der Bäume im Hintergrund wirkt, als ob das Auto dort eben nicht auf einer ebenen Fläche steht.


    Probier das am besten nochmal irgendwo aus und schau dann nochmal.

    Da dein Lenkrad aktuell nicht nur zu den Hebeln, sondern auch zum Kombiinstrument schräg steht, könnte man da durchaus nochmal ran. Die Mitte kann eine gute Werkstatt hin stellen, wo immer du sie haben möchtest.

    Allerdings wirst du das vermutlich nochmal bezahlen müssen.

    Mit Verkehr hat das aber nix zu tun. Da bräuchte man eine "normale" Rechtsschutz.

    Ob du da im Recht bist, weiß ich nicht. Ich denke nicht. Je nachdem, wie die Werkstatt genau die Rechnung geschrieben hat - die "Diagnose" ist kostenpflichtig und durch dich zu bezahlen. Und wie du meintest waren sie dabei auch nicht besonders nachlässig, sondern haben sich mit dem wilden Tauschen von Teilen exakt genauso verhalten, wie der OEM (heutzutage) (leider). Wenn du eine Rechtsschutz hast, frag mal bei einem Anwalt nach. Manche Anwälte bieten auch ein kostenloses (oder zumindest relativ kostengünstiges - zwischen 100 und 300€) Erstgespräch an.

    Mach dir da aber wie gesagt keine zu großen Hoffnungen. So ärgerlich die Situation auch für dich ist - die Werkstatt kann da auch nix für, dass dein Auto so ein eigenartiges Fehlerbild hat und zumindest aus deiner Beschreibung haben die da meinem Gefühl nach auch nichts eklatant falsch gemacht.

    Ich glaube nicht, dass Skoda dir da weiterhelfen wird. Der Komponentenschutz ist (offiziell) dafür da, dass gestohlene Teile nicht einfach verbaut werden können und der Diebstahl selbst damit unattraktiv wird. Inoffiziell dafür, dass sie regelmäßig Neugeräte verkaufen können.

    Was unsere Spezis da nachträglich noch machen können, weiß ich nicht.

    Das System ist prinzipiell druckdicht, ein klassischer Überlauf wäre da Kontraproduktiv. Wenn es einen Überlauf gegen zu hohen Druck gibt, dann würde ich den am Deckel des Behälters oder am Kühler selbst vermuten, weiß es aber nicht sicher. Aber wenn das Kühlmittel eh noch rosa ist, kann es das ja eigentlich auch nicht sein.

    Wie gesagt mit nassem Motor eine Sandpiste gefahren oder auch richtig durch Schlamm gefahren könnte sein. Daher kenne ich am Motorrad (vom Offroad fahren) solche Flecken.

    Da hat man auch überall im Motorrad (an der Batterie, in der Airbox, innen an der Verkleidung etc.) Spritzer von gesehen.

    Deshalb würde ich einfach mal sauber machen und weiter beobachten. Wobei das schon stimmt: es sieht so aus, als wäre da irgendwas runter getropft

    Das ist insgesamt keine gute Fahrwerkseinstellung. Mir fehlt auch im Detail das Verständnis, aber ich weiß, dass eine gute Werkstatt das Fahrwerk a) auf 1 Winkelminute genau einstellt und b) auf beiden Seiten gleich.

    Und du hast hinten 30 Minuten Sturzdifferenz, vorne sogar 46 und der Nachlauf hat auch 22 Minuten Differenz vorne. Das klingt nach relativ viel und könnte ggf deine Probleme erklären

    Aber wie kann denn ein Einschlag an Stoßstange und Reifen sein, wenn man auf der Kamera keine Bewegung sieht? Und insgesamt wie kann man denn mit dem Reifen eines Autos die Stoßstange eines anderen Autos erwischen? Reifen stehen doch eigentlich komplett in den Radkästen.


    Und hast du zufällig ein Bild von dem gestauchten Reifen? Darunter kann ich mir gerade nichts so recht vorstellen.


    Sorry, falls das so klingt: ich möchte den Unfallhergang bzw eure Analyse nicht in Frage stellen. Ich bin nur neugierig und frage mich, ob ihr darüber auch schon gesprochen habt

    Vorab: hast du die Fahrwerk-Einstellung selbst gemacht oder eine Werkstatt mit entsprechendem Messequipment machen lassen? Und ich hoffe, du hast nicht nur die Spur, sondern das ganze Fahrwerk einstellen lassen?

    Ansonsten kommt es natürlich ein wenig auf die Stärke der Neigung an, aber an sich ist das Physik und würde ich daher als normal einstufen. Zumal ja 1-2 Grad Lenkwinkel nun wirklich gar nichts sind. Hab schon Autos gefahren, die hatten mehr als das an Totraum in der Mitte der Lenkung. Hast du es denn auf der selben Straße mal mit einem anderen Auto probiert? Bist du dir sicher, dass das speziell am Octavia liegt?

    Grundsätzlich kannst du als Geschädigter einen Gutachter beauftragen, der dann aufschreibt, welche Schäden entstanden sind und welche Diagnoseschritte gemacht werden müssten. Mit dem könntest du dann auch wegen einer Vermessung reden.


    Allerdings rein von den beiden Bildern her wird die Versicherung eventuell anzweifeln, dass der Schaden überhaupt davon ist. Wie du meintest, bei dem Schaden an den beiden Autos waren da ordentliche Kräfte im Spiel und wenn er dich dabei berührt hätte, müsste der Schaden eigentlich größer sein. Das sieht eher nach einer eigenen Unachtsamkeit beim ein- oder ausparken aus. Ist denn auf dem Dashcam Video irgendwas drauf, woran man sieht, dass dein Auto davon beschädigt wurde? Also hat dein Auto sich zum Beispiel bewegt, als der Einschlag war?


    Auf alle Fälle mein größtes Beileid dazu. Zum Glück hat es nicht dein Auto erwischt und noch zum Glücker ist nicht noch etwas schlimmeres unterwegs passiert. So besoffen, wie der augenscheinlich war, hätte er auch gut ein Menschenleben auf dem Gewissen haben können. Ich drück die Daumen, dass der Fahrer auch eine gerechte Strafe (langen Führerscheinentzug) bekommt und die Abwicklung mit der Versicherung reibungslos abläuft

    Bremse mal angeschaut? Die elektronische Feststellbremse macht beim losfahren immer 1 mal ein Geräusch. Nach längerer Standzeit kann das auch mal etwas lauter werden. Das sollte eigentlich beim Losfahren bereits passieren, aber vielleicht hängt da irgendwo was oder so.

    Ich glaube aber eigentlich nicht, dass es das ist. Das, was da ein Geräusch macht, sind die Beläge, die sich von der Scheibe lösen. Das kann nicht erst bei höherer Geschwindigkeit passieren.

    Ansonsten Geschwindigkeitsabhängige Aktivierung fällt mir spontan nur noch der Gurtspanner ein. Beim losfahren (glaube beim Überschreiten von ~30 km/h) spannen sich doch die Gurte einmalig nach und drücken dich so ein bisschen in den Sitz. Vlt macht da ein Stellmotor macken

    So ärgerlich das jetzt ist, glaub mal nicht, dass ein moderner Audi, BMW oder Mercedes dahin gehend besser wären. Die haben alle das gleiche Kaputtsparprogramm bekommen

    Auch beim ADAC gibt es Verträge, bei denen man sich das Auto nach Hause liefern lassen kann und einen Mietwagen bekommt. Je nachdem, welche Stufe man hat.


    Jetzt bin ich zu spät (bin aktuell in Schottland im Urlaub und nicht täglich aktiv, daher hilft meine Vermutung (Kabelbaum [Marder?] oder Steuergerät) nicht mehr. Wie ist es denn jetzt ausgegangen?

    Ich hoffe, dir ist bewusst, dass das kein besonderes VW Problem ist? Bei Diesel aus der Generation betrifft das eigentlich alle, da ein Software-Update eine bewusst hingeschummelte Abgasnachbehandlung nunmal nicht beheben kann. Außerdem verdient ein Auto, das ewig hält, nunmal kein Geld mehr.

    Auch BMW, Mercedes, japanische und koreanische Fabrikate haben Motorschäden. VW mit seinen Schwestermarken hat nur die mit Abstand größten Verkaufszahlen in Deutschland, deshalb hört man davon am häufigsten. Prozentual betrachtet sind die denke ich nicht besonders auffällig

    Auf dem channel gibt es immer mal wieder gute Videos dazu

    Ab 12 Minuten geht's um den TDI. Die Infos sind aber leider über diverse Videos verteilt.

    In kurz: ist ein bekanntes Problem. Gerade die Diesel seit dem Softwareupdate haben die AGR Rate so extrem hoch gefahren, dass der ganze Ansaugtrakt komplett zusottet. Es gibt begünstigende Faktoren (z.B. Kurzstreckenbetrieb) aber schlussendlich sind eigentlich alle Diesel davon mehr oder weniger schlimm betroffen. Bei denen ohne AdBlue glaube nochmal schlimmer. Dauerhafte Lösung ist eigentlich nur, AGR Stillzulegen und dazugehöriges Softwareupdate. Wenn der Ölverbrauch schon hoch ist, hast du normalerweise Zylinder mit einer gewissen Ovalität und an den Kippstellen komplett weggeriebener Honung. Da hilft dann nur noch eine Motorrevision mit allem.


    Ganz wichtig: so eine Revision in gut gemacht kostet im hohen 4-stelligen Bereich. Einen "revidierten" 3.000€ Motor von eBay baut dir niemand ein, der ist nämlich auch Kernschrott.


    Dazu, ob sich die Reparatur lohnt: das kann dir niemand sagen. Der Motor ist danach nicht nur wie neu, sondern besser als neu. Kostet aber auch gleich viel oder sogar mehr als ein vergleichbarer Gebrauchter. Der Rest des Autos ist dann aber trotzdem so alt, wie er halt ist. Wenn du das machst, solltest du den Rest des Autos noch lange am Leben erhalten (wollen). Auch, wenn dann teurere Reparaturen (z.B. Getriebe) kommen sollten. Bzw allgemein werden in den nächsten Jahren mehrere Reparaturen kommen. Es steckt halt niemand drin. Es kann sein, dass du nach der Motorrevision nochmal 150.000km ohne Probleme fährst. Es kann genauso sein, dass nach 1.500km das Getriebe hops geht. Und nach 2 Jahren zeigt sich Rost, den man nicht mehr weg bekommt. Weiß keiner.


    Ein ähnlich alter Gebrauchter hat halt potenziell das selbe Thema vor der Tür stehen, das bringt also auch nix.