Beiträge von badworseme

    Du hast kein Alter und keinen Preis dazu geschrieben. Bzw das Inserat wäre grundsätzlich auch hilfreich.


    Ich persönlich gebe auf die Anzahl der Vorbesitzer nicht viel. Da kann es diverse legitime Gründe für geben, warum ein Auto nach eher kurzer Zeit wieder abgegeben wird. Vielleicht war ihm die Leistung doch nicht genug oder der Kofferraum doch zu klein oder man hat einen neuen Job angetreten, bei dem es einen Dienstwagen gibt.. Wie gesagt, die möglichen Gründe sind vielfältig.

    Dass ausgerechnet die beiden letzten ihn nicht lange hatten KANN natürlich auf ein Problem hindeuten. Hoher Ölverbrauch zum Beispiel. Den merkt man ja erst, wenn man das Auto ne Weile hat. Und bei den VAG Motoren bedeutet hoher Ölverbrauch halt oftmals, dass da bald eine Motorrevision ansteht. Kann sein, dass der Wagen viel Öl verbraucht und die ihn deshalb schnell wieder abgetreten haben.

    Aber das können wir hier dir auch nicht sagen. Ich persönlich würde sowieso keinen modernen Diesel kaufen. Mit der Art und Weise, wie die AGR Regelung da läuft, können die einfach nicht mehr lange halten. Aber das ist nur meine Meinung.

    Wenn du ein ungutes Gefühl hast, lass es sein. Wenn du ein gutes Gefühl hast, kauf ihn. Von privat birgt halt saß Risiko, dass der dir was verschweigt. Du könntest ihn ganz direkt nach dem Ölverbrauch fragen und wenn er das verneint (am besten schriftlich), das Auto aber doch einen hat, könntest du versuchen, das gerichtlich zu klären. Sowas macht aber keinen Spaß und zieht sich gerne mal über Jahre.

    Wiederverkaufswert mach ich mir im Normalfall keine Gedanken drüber. Ich habe ja vor, das Auto eine Weile zu fahren. Was interessiert mich da der mögliche Wert in 5 Jahren. Mal davon abgesehen, dass bei einem dann z.B. 10 Jahre alten Auto eh kein Hahn mehr nach der Anzahl der Vorbesitzer kräht.

    Da hat dir wohl wer eine Perücke rein gestopft?


    Auf deine alte Frage hatte ich nicht geantwortet, weil ich mir nicht sicher war, aber meines Wissens hat der Serien-Auspuff nur Reflektionskammern, kein Dämmmaterial.

    Ja in nem Vergleich gegen Sommerreifen. Das ist halt bei einem Kompromissreifen so. Der ist in keiner Disziplin der beste, aber idealerweise in allen "gut genug". Innerhalb der Gattung der GJR ist der Michelin mit einer der besten. Conti spielt auch vorne mit und ein paar andere Marken auch.


    Es geht ja hier auch nicht um Wan Li, sondern um Marken-Ganzjahresreifen. Und die sind inzwischen schon gut genug in den Fahrleistungen.

    Kannst dich auf Reifentests schon verlassen. Ein großer Punkt, der selten ausgiebig getestet wird, ist halt die Haltbarkeit. Die Michelin Cross Climate sind allgemein die besten Ganzjahresreifen auf dem Markt, haben aber ab Werk eine ziemlich geringe Profiltiefe und damit auch eine eher kurze zu erwartende Lebensdauer. Das in Verbindung mit dem eher hohen Preis ist halt suboptimal.


    Und ich persönlich würde dir davon auch abraten. Es tut dem Rad gut, 2 mal pro Jahr runter genommen und an der Verbindungsstelle gereinigt zu werden. Wenn du nach 6 Jahren Alltagsfahren das Rad mal wieder runter nimmst, wird eigentlich immer ein großer Hammer benötigt. Außerdem sehe ich das immer als gute Gelegenheit, Bremsen, Stoßdämpfer und Radaufhängung mal visuell zu prüfen.

    Und du hast halt den Vorteil, dass du einen zweiten Reifensatz hast. Ich musste schon mehrfach wegen einem Platten temporär auf die jeweils anderen Reifen wechseln.

    Grundsätzlich erstmal ja. Müssen alle neuen Autos jetzt so machen. Kann man als Fahrer deaktivieren, aber muss nach jedem neuen Zündung an wieder aktiviert sein. Interessanterweise hat der neue VW ID.7 jetzt seit neuestem eine "Toleranz" Funktion eingebaut. Dass du einstellen kannst, dass die Warnung erst bei 5 oder 10 km/h drüber kommt. Ob das so zulässig ist.. Keine Ahnung. Kann mir vorstellen, dass das auch andere Modelle im Konzern demnächst bekommen. Wird ein stark gefragtes Feature sein


    Rauscodieren sollte möglich sein, da das ja z.B. in den USA so nicht vorgeschrieben ist. Ansonsten wird es sicherlich bald auch SSA ähnliche Module geben, die das für einen übernehmen.

    Sehr spannend. Unterstützen kann ich nicht, aber finde es immer toll, wenn Leute mit Ahnung sich damit beschäftigen, wie man etwas bestehendes besser machen kann. Ich bin abonniert :)


    Allerdings: hast du dich mit am Markt erhältlichen Systemen beschäftigt? Gibt ja das berühmte "cold air intake" (Das ich für überwiegend Hokuspokus halte) und insgesamt wird bei höheren Tuningstufen ja auch oft auf einen K&N Pilz-Filter (von dem ich auch nix halte) und möglichst hindernisfreie Ansaugstrecke gegangen, denke ich. Vielleicht kann man da Anleihen nehmen

    Falls das nicht rüber kam: auch ich bin ein eher emotionaler Autokäufer. Ich fahre den Superb 4x4 TSI mit 280 Pferdchen. Ein Verbrauchswunder ist der wahrlich nicht. Auch wieder VAG typisch: Verbrauch ist okay für die Leistung, aber halt absolut betrachtet nicht herausragend. Mein Langzeit-Schnitt sind 10L Super Plus, allerdings relativ viel mit Anhänger. Ohne bin ich so bei 8,5-9.


    Schlussendlich muss ein jeder halt wissen, was er will. Ich hatte vorher den 5E Octavia RS, weil der zu dem Zeitpunkt das für mich beste Gesamtpaket war. Jetzt halt den Superb, weil der jetzt das beste Gesamtpaket ist. Ein Superb RS würde mir noch gefallen, aber den gibt's halt nicht.

    ... diese Protzkarren werden aber gern geklaut und deshalb mit richtig hoher VK bestraft ;-)


    Und dass 110 oder 150 PS Benziner (und von denen sprach ich) von Vertretern gefahren werden, wage ich zu bezweifeln.

    Wenn sie geklaut werden, werden sie mit hoher TK (Teilkasko) bestraft. VK ist nur, wenn sie ihr eigenes Auto schrotten. Aber ja, die ganzen großen X BMW sind in allen 3 Einstufungen schlecht.


    badworseme

    Schön erklärt. Aber Du weist ja, der Verbrauch hängt von vielen Faktoren ab. Wenn jemand aus dem Flachland jemanden aus den Bergen fragt, was so ein 2,0 TSI verbraucht, geht es schon los.

    Mir ging es um jeweils gleiche Bedingungen. Da sollte der 1.4er in den meisten Lebenslagen erheblich weniger verbrauchen.

    Die Hubraum Zwerge verbrauchen in der Theorie deutlich weniger, die Praxis schaut dann etwas anders aus. Wir kennen das ja aus der NEFZ Zeit, da hatten alle Fabelwerte.

    Naja.. Spritmonitor bildet ja die Praxis ab. Durchschnitt über alle 140-160PS Benziner Octavia (1,4l TSI) aus 2014-2018 sind 6,5; der höchste Verbrauchsschnitt sind 9,8

    Durchschnitt über alle Benziner Octavia 2014-2018 mit 210 bis 250PS (2,0l TSI RS) sind 8,4; höchster Verbrauchsschnitt 14,1

    Solide 2L niedrigerer Verbrauch im Langzeitschnitt. Die Normwerte waren und sind nicht mit der Praxis vergleichbar, sollten sie allerdings auch nie sein. Die sollten unter Laborbedingungen reproduzierbar sein und eine besonders sparsame Fahrt abbilden.


    Der Octavia RS hat für seine Leistung einen guten Verbrauch, ja. Aber sind halt nicht übertrieben haltbar (OK, aber eben nicht vergleichbar mit den BMW 3 Liter Saugern) und wer sich in der Leistung einschränken kann, wird im Langzeit-Schnitt mit einem niedrigeren Verbrauch belohnt.

    Daher der Rat gleich den VRS nehmen. Wegen Sprit ist der auch nicht teurer als der 1,8er.

    Das stimmt halt nicht. Benziner Octavia aus 2014-2018 zwischen 170 und 210 PS haben einen Langzeit-Schnitt von 7,7. Und da sind durchaus nennenswert Allrad Fahrzeuge dabei, die den Schnitt nochmal nach oben ziehen.

    Gibt es nicht irgendwie beides? Weil beides ist mir schon wichtig.


    Was ist vom Octavia 180PS eigentlich zu halten? Ist der Motor weniger solide als der RS? Weil der ist noch sparsamer und ich hab den Mal probegefahren, auf der Autobahn hat der schon gut gezogen.

    Die 1,8er (180PS), 2,0er nicht-RS (190PS) und 2,0er RS (220-245PS) sind alle die gleiche Motorenfamilie EA888. Sollten sich daher in ihrer Haltbarkeit nicht viel nehmen. Tendenziell die mit geringerer Leistung ein wenig länger, weil mehr Leistung einfach mehr Verschleiß bedeutet. Aber das sind eher Nuancen.


    Ansonsten Haltbar und sparsam in einem ist mir nicht bekannt. Geht auch gar nicht. Autos sollen heutzutage gar nicht mehr lange halten (wer sein Auto lange fährt kauft ja kein neues) und das ist auch ein Intetessenkonflikt.

    Hohe Haltbarkeit geht relativ leicht über einen tendenziell großen Hubraum ohne Aufladung. Hat dann aber einen sehr schlechten Verbrauch. Siehe Ami V8 Motoren oder die großen BMW Sauger.

    Niedriger Verbrauch geht über eine Verringerung des Hubraums und stärkere Aufladung. Ford Eco Boost Motoren sind da ein Beispiel für. Haltbarkeit ist dann halt kaum länger als die Garantie.

    VAG liegt mit seinen Motoren halt solide dazwischen. Okaye Leistung bei okayem Verbrauch und okayer Haltbarkeit

    Zur Haltbarkeit moderner Autos und Motoren hatten wir uns hier ein wenig ausgetauscht

    RE: Octavia 3 RS TSI Kaufberatung FL/Vfl 220, 230, 245PS?


    Was beim Diesel mit der Laufleistung zu beachten ist: Zahnriemen sollte bald gemacht werden. Offizielles Wartungsintervall ist 180- oder sogar 210.000km. Deshalb wurde er vermutlich noch nicht gemacht. Inoffizielle Empfehlung ist aber weiterhin 120.000km (wäre also fällig). Ca zwischen 200 und 250 wird vermutlich der DPF fällig. Wobei es da inzwischen brauchbare Regenerationen geben soll. Zum Motor und Getriebe: ist halt wieder Glaskugel schauen. Bei hohem Ölverbrauch gilt: Finger weg. Aber wie willst du den schon herausfinden.


    Ansonsten ist mein aller aller wichtigster Tipp: nimm dir jemanden mit, der objektiver ist. Du bist gerade viel zu euphorisch. Sprudelst förmlich vor Vorfreude über. Das ist zwar per se nicht schlimm (geht den meisten hier mit ihrem RS so), ist aber zum Kauf potenziell katastrophal. Du läufst Gefahr, dass du dir selbst irgendwelche "Red flags" klein redest oder vom Verkäufer klein reden lässt. Rote Flaggen sieht man halt durch die rosarote Brille nicht gut.

    Ja, dass ist auch meine Erfahrung. Ein Motor der sich im Teillastbereich bewegt verbraucht weniger als einer, der schon Richtung Volllast geht um gleich schnell zu sein.

    Ganz so einfach ist das nicht. Grundsätzlich hat ein Motor mit mehr Spitzenleistung auch mehr "Blindleistung" bei sonst gleicher Bauform. Im Leerlauf laufend wird der RS sicher mehr verbrauchen, als der 150PS 1,4 TSI aus gleicher Motorengeneration.

    Aber

    Verbrennungsmotoren laufend am "effizientesten" (Liter pro Kilowattstunde Leistungsabgabe) bei viel Last mit niedriger Drehzahl. Deshalb spart Hochschalten Sprit. Gleiche Last bei geringerer Drehzahl = geringerer Verbrauch.

    Die Last, die der Motor bei konstanter Fahrt aufzubringen hat, sind die Verluste. Luftreibung, Rollreibung als hauptsächliche äußere und Verluste im Motor, Getriebe und Antriebsstrang als innere Verluste. Bei gegebener Geschwindigkeit sind die äußeren Verluste zwischen Octavia mit 150PS und Octavia mit 220PS fast gleich. Die inneren Verluste dagegen sind unterschiedlich und tendenziell beim 220 PSer größer.

    Aber: dadurch, dass der große Motor mehr Drehmoment hat, kann man ihn viel länger übersetzen. Dadurch fährt er bei selber Geschwindigkeit mit einer geringeren Drehzahl, als der kleinere. Und das KANN trotz höherer Verluste an den größeren Zylindern und dem stabilere Innenleben in einer Spritersparnis resultieren. Hängt aber stark von der gefahrenen Geschwindigkeit ab. Bei 160 km/h wird der große vermutlich weniger verbrauchen, als der kleine. Bei 80 km/h aber vermutlich mehr. Bei 120/130 sind sie denke ich ungefähr gleichauf.


    Zur Versicherung:

    Das hier

    Eigentlich logisch:

    . Schwächere Autos fahren eher Verkehrslegasteniker und verursaxhen an anderen Autos Schäden.

    . Stärkere Autos werden eher von "Übermütigen" selbst geschrottet

    Ist nicht nur sehr stark "ich bin halt was besseres" gefärbt, sondern außerdem per se falsch.

    Es stimmt, dass der TSI RS unter den Octavias von 2014-2018 die geringste HP Einstufung (12) hat und der 2,0 TDI mit 150PS die höchste (18), das liegt aber nicht daran, dass mit letzterem nur "Verkehrslegastheniker" fahren. Sondern daran, dass das DER Motor für Dienstwagenfahrer war. Das Problem sind nicht die, die nicht fahren können, sondern die, die es immer eilig haben und glauben, sie wären die tollsten Hechte unter der Sonne und alle anderen Vollidioten.

    Bei BMW hat zwischen 2014 und 2018 der Z4 zusammen mit dem 135i und dem M3 in der HP die Nase vorn (11), ganz hinten finden sich aber die Prollkarren X5 und X6 (24) und einsam auf dem letzten der X6M Diesel (25)

    Und der wird sicher nicht von Verkehrslegasthenikern gefahren.


    Geringe Werte haben eher "Liebhaberautos". Die niedrigste Einstufung (10) haben nur ein paar Audi TT, TTS und TTRS, Mercedes SLS AMG und diverse Porsche (Cayman und viele 911er, darunter auch GT3RS)


    Aber das gehört eher in ein eigenes Thema

    Wenn's im 5. ein bisschen und im 6. stark auftritt ist das wohl von der absoluten Geschwindigkeit abhängig, nicht von der Drehzahl. Also ist der Motor raus. Da in mehreren Gängen ist das Getriebe raus. Also bleibt nur irgendwas dahinter.

    Tritt es wirklich nur beim Beschleunigen auf (ergo: wenn du die Geschwindigkeit danach hältst nicht)? Ist es schlagartig weg, wenn du Geschwindigkeit hältst?

    Aber wie kommst du darauf, dass es vom Antrieb kommt? Ich hätte als wahrscheinlichsten Verdächtigen die Räder oder Reifen in Verdacht. Tritt es denn mit anderen Rädern (Winterreifen) auch auf?


    Zu 2 keine rechte Idee. Du könntest mal alles gründlich reinigen und Talkum verstreuen und dann gucken, ob du es besser orten kannst.


    Zu 3: Wenn das Auto den schon ausgibt, würde ich ihn erstmal tauschen und dann weiter schauen.

    Ich hatte kürzlich mal einen Flitz und hatte Bock auf einen E46 330i Cabrio und da meinten sie im Forum, dass man mit 10-12L rechnen soll. Und unser 2016 Octavia lag zwischen 6,5 und 8,5. Von diesen Werten hab ich extrapoliert.

    Nochmal mit Spritmonitor:

    BMW mit 265 bis 285 PS von Baujahr 2010 bis 2016 ergibt 328, 330, 530 und einige wenige mit Allrad einen Durchschnitt über alle bei Spritmonitor von ca. 10L/100km.

    Skoda Octavia mit ab 210PS bis 230 PS von 2010 bis 2018 ergibt einen Gesamtschnitt von 8,38

    Also im Schnitt 1,6L oder ~20% mehr. Da war meine Schätzung also etwas daneben. Allerdings: 1,6L auf 200.000km macht ca. 6.000€ mehr Sprit. Wenn man den höheren Kaufpreis, die höhere Steuer und wesentlich höhere Versicherung beim BMW mit einrechnet, kann man einfach nach 100.000km noch einen Octavia kaufen und kommt am Ende wohl knapp aufs gleiche raus. Wobei BMW fahren wohl nochmal was anderes ist. Hatte nie einen, kann das nicht selbst beurteilen.


    Ich wollte nur darauf hinaus, dass als "langlebig" bekannte Motoren normalerweise nicht sonderlich effizient sind. Die dicken Ami V8 Motoren, die ewig halten, schlucken halt bequem mal 15-20l auf 100km weg. Da ist der Octavia einfach ne andere Hausnummer.

    Wegen MIB2 erkennen:

    Mit Modelljahr 16 (also ab Produktionswoche 22/2015) wurde das eingeführt (hatte mich oben vertan, war sich schon 1 Jahr früher). Am ehesten also am Baujahr. Hauptsächliche Unterscheidung sind glaube ich Android Auto / Apple Car play. Optisch kann man die nicht ohne weiteres auseinander halten.


    Dazu, wie lange so ein Auto hält: das kann dir vorher niemand sagen. Gibt auch moderne Autos, die bis über 300.000km ohne größere Probleme halten. Genauso gibt es welche, die bei 100.000km mit Turboschaden (der je nachdem, wo der turbo kaputt geht, gerne mal einen Motorschaden nach sich zieht) liegen bleiben.

    So ganz generell sind Autos mit geringerer Literleistung (Leistung pro Liter Hubraum) haltbarer und Autos ohne Aufladung haltbarer, als solche mit. Deshalb halten alte Ami V8s (~300PS auf 6 Liter Hubraum ohne Aufladung) deutlich länger als ihre Besitzer und Formel 1 Motoren (1000PS auf 1,6 Liter Hubraum) bevor es entsprechendes Reglement gab genau 1 Rennen. Der Octavia liegt halt irgendwo dazwischen. Im Normalfall ist so ein Auto ja auch nicht unreparierbar beschädigt, sondern eine Reparatur wäre einfach unwirtschaftlich. Turbo und Motor können getauscht/repariert werden, aber bei einem 200.000km Auto steckt halt niemand mehr eine 5 stellige Summe in so eine Reparatur.


    Wie gehabt: wie lange der hält, kann dir niemand sagen. Nachvollziehbare Wartungshistorie, idealerweise mit verkürzten Wartungsintervallen verringert die Wahrscheinlichkeit eines Schadens, Motortuning, schlechte Wartung und häufiges Abrufen der Leistung erhöhen die Wahrscheinlichkeit. Aber auch erstere kann sofort kaputt gehen und auch letzterer kann lange halten. Weiß keiner.


    Wenn dir aber eine lange Laufleistung wichtig ist, würde ich eher nach einem Sauger mit hohem Hubraum schauen. So ein BMW 3 Liter Reihen 6 Zylinder Sauger hat eine gute Chance auf ein langes Leben. Beim 5er gab es bis zur Baureihe F10 (bis ca 2016) noch Motoren ohne Turbo und im 3er bei der Baureihe E90 (bis ca 2013). Der verbraucht allerdings fast doppelt so viel wie ein O3RS

    Ich würde dir einen der letzten vFL empfehlen. Mit MJ17 (also ab Frühjahr 2016) gab es schon das merklich schnellere MIB2 mit Android Auto und Apple Car Play (beides nur über Kabel). Außerdem klang das Canton System ab MIB2 besser. Solltest du also Columbus (großes Navi) und Canton (Soundsystem) haben wollen, entweder ein spätes 2016er oder noch späteres Modell.

    Km ist so eine Sache. Ich persönlich würde nie ein Auto mit Chiptuning oder irgendeiner Form von klassischem "Tuning" (böser Blick, Tieferlegung, Abgasanlage) kaufen.


    Ansonsten auf gute Wartung achten.

    Hier stehen die offiziellen Wartungsintervalle

    Service und Wartungsarbeiten beim Octavia 5E

    Und hier Empfehlungen aus dem Forum

    Wartungsintervall-Empfehlungen der Community


    Und vor allem musst du dir halt im Klaren darüber sein, was das Auto haben muss und, was es kosten darf.

    Ich verlinke mal eine Iteration meiner Standard Autokauf Tipps

    RE: Kaufberatung 5E RS TSI

    Wobei da noch dazu gehört: die, die inseriert sind, sind noch nicht verkauft. Mit ein wenig Verhandlungsgeschick sollte der finale Preis sich also eher im unteren Bereich der Online Inserate befinden.

    Ich kenne nur die Prozedur vom Columbus, aber vielleicht ist die ja hilfreich:


    Die SD Karte muss als FAT oder exFAT formatiert und groß genug sein. Soweit ich mich erinnere, reichen 16GB für die aktuellen Updates nicht mehr aus. Dann musst du alles von der SD runter löschen und den kompletten Inhalt des Archivs darauf entpacken.

    Zur Berechnung siehe hier

    https://www.finanztip.de/kfz-steuer/

    20*2€ = 40€ Sockelbetrag und (171-95) g/km * 2€ = 152€ CO2 Anteil. Macht in Summe 192€

    Das stimmt also schon mal nach den Angaben. Ich habe allerdings damals für meinen 5E RS DSG aus 2016 (220PS) nur 144€ bezahlt. Das entspräche einem CO2 Ausstoß nach Papier von 147g/km

    Tatsächlich ist deine Steuer sogar höher , als die von meinem Superb jetzt (178€ = 164g/km). Aber der hat Allrad und 280 PS.


    Als mögliche Ideen:

    - ist irgendwas eingetragen, was Einfluss auf die Emissionen hat? Leistungssteigerung, ggf. AGA mit Abnahme oder sowas?

    - Tippfehler auf dem Amt. Du hast doch die COC Bescheinigung von deinem Auto sicher bekommen? Was steht denn da für ein CO2 Wert drin?

    - ist das Auto früher in seinem Leben mal irgendwoher nach Deutschland importiert worden? Dann könnte es sein, dass da andere Emissionswerte angenommen wurden. Das Problem hat mein Bruder. Sein Ami V8 produziert nach Papieren mehr als doppelt so viel CO2, wie in den amerikanischen Zulassungspapieren, weil die Sachverständigen damals beim Import irgendwas angenommen haben, was er nicht herausfordern kann.

    Ich mein grundsätzlich ist nichts dagegen zu sagen, den Händler dabei zu unterstützen, seine Kosten auf die Versicherung abzuwälzen, über die die Garantie läuft. Schließlich ist der Händler der, den man zukünftig wieder sieht.

    Insofern könnte es dir egal sein, ob Garantie oder Gewährleistung, solange ein anderer zahlt. Mich würde aber schon mal. Brennend interessieren, mit welcher Begründung die Garantie das genau ablehnt? Kannst du nochmal in den Garantiebedingungen nachsehen?


    Ich dachte bis eben, die Streitfrage ist, ob überhaupt ein Defekt vorliegt. Dass die Versicherung dann nicht zahlt, ist klar. Wenn aber eine von Skoda bestätigte Diagnose vorliegt, interessiert mich schon einmal, auf welcher Grundlage die Versicherung versucht, sich rauszuwinden. Dafür müsstest du aber selbst mal in die Garantiebedingungen rein gehen und raus finden, was genau alles abgedeckt ist, und was nicht.


    Siehe aber unbedingt zu, dass du die 12 Monate ab Kauf nicht verstreichen lässt. Du kannst dem Händler ja schon mal sagen, dass er notfalls in der Gewährleistung ist, du aber noch versuchst, das mit der Garantie zu klären. Schlussendlich ist dir ja nur wichtig, dass du es nicht selbst bezahlen musst.


    Defekte Kamera habe ich allerdings auch noch nie von gelesen oder gehört. Nicht wenige tauschen die Kamera wegen anderen Funktionen gegen ein anderes Modell aus, aber wegen Defekt hab ich noch nie gehört. Mysteriös

    Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, die vorher (fast) nach belieben eingeschränkt und an Bedingungen geknüpft werden kann. Also Skoda kann zum Beispiel verlangen, dass alle Services immer bei einer Fachwerkstatt durchgeführt wurden oder bestimmte Bauteile (z.B. Verschleißteile oder Elektronik Bauteile) ausschließen.


    Die Gewährleistung ist eine gesetzliche Regelung. Die darf im Prinzip nicht weiter eingeschränkt werden. Schlussendlich geht es bei der Gewährleistung darum, dass die Kaufsache bei Kauf in technisch einwandfreiem Zustand war. Jetzt lässt sich bei den meisten Fehlern unmöglich beweisen, ob der dem Fehler zugrunde liegende "Schaden" bei Kauf vor 1 Jahr bereits bestanden hat, oder nicht. Nehmen wir mal an 3 Monate nach Kauf frisst der Turbo und wirft Späne in die Zylinder. Der eigentliche Schaden ist natürlich erst jetzt passiert. Aber es gibt ja zugrunde liegende Ursachen dafür. War die Ölversorgung eingeschränkt? War ein Sensor defekt, der Fehler ist nur erst jetzt aufgefallen? Weiß keiner und lässt sich auch im Nachhinein normalerweise nicht mehr beweisen. Daher wurde irgendwann später mal die sogenannte Beweislastumkehr eingeführt. Dadurch wird in den ersten 12 Monaten nach dem Kauf davon ausgegangen, dass der zugrunde liegende Fehler bei Kauf bereits bestanden hat und es steht dem Verkäufer frei, zu beweisen, dass dem nicht so ist. Ab dem 13. Monat dagegen wird davon ausgegangen, dass der Fehler noch nicht bestanden hat, und es steht dem Käufer frei, zu beweisen, dass dem doch so ist. Wie gehabt: beide Beweise sind üblicherweise unmöglich.


    Grundsätzlich ist es also besser, einen jeden Fehler als Gewährleistung abzuarbeiten, sofern das noch möglich ist. Da du im Mai gekauft hast, gehst du also sehr bald nochmal hin und sagst "nix Garantie - Gewährleistung!"

    Viele Händler stellen sich dann gerne dumm und versuchen mit Garantie zu argumentieren, das ist aber Blödsinn und das wissen die auch sehr genau. Sie wollen bloß nicht, weil sie dann selbst dafür einstehen müssen. Garantie ist nämlich eine Leistung, die der Händler von Skoda ersetzt bekommt. Gewährleistung muss er aus eigener Tasche bezahlen. Das sollte dich aber nicht weiter jucken.

    Wenn er sich dann weiterhin quer stellt nimmst du deinen Anwalt und gehst gegen den Händler vor. Nicht ŠKODA selbst, sondern den Händler. Der ist nämlich dein Vertragspartner.


    Tante Edith sagt: gerade nochmal den verlinkten Fred angesehen. Da habe ich dir ja auch schon geantwortet. Für mich war dort aber kein richtiger Fehler erkennbar. Hast du denn inzwischen mal Fehler ausgelesen? Und funktioniert die VZE denn nun, oder nicht?

    Wenn du an den 5V Eingang der Kamera 12V angeschlossen hättest, hätte die Kamera durchaus durchbrennen können. Ich weiß ja nicht, wie gut du dich mit Elektrik auskennst.an glaubt manchmal nicht, auf was für Ideen manche Leute in Foren kommen.


    Die originale hättest du mit Nachfrage hier im Forum deutlich günstiger haben können als 1.000€

    Da gibt's ein paar Spezialisten, die sows gegen einen Obolus nachrüsten bzw dich dabei unterstützen, es selbst zu tun.


    Das, was du da verbaut hast, ist dann aber nicht das, was ich unter einer Dashcam verstehe. Das ist eine Rückfahrkamera zum Nachrüsten

    Ich würde das nicht einfach probieren. Bei elektrik heißt "geht nicht" gerne mal "geht nie wieder". Manchmal auch "riecht aber komisch hier"

    Ganz besonders, wenn es um unterschiedliche Spannungen geht.

    12V Pulssignal geht ganz sicher nicht ohne weiteres an der Dashcam. Allerdings werden Dashcams üblicherweise eh mit einem USB Kabel angeschlossen, das man gar nicht ohne weiteres an offene Kabelenden klemmen kann.


    Ich frage mich allerdings auch, wie genau du eine Dashcam als Rückfahrkamera nutzen willst? Da brauchst du ja noch einen zusätzlichen Bildschirm für und damit der schnell genug an geht, müsste die Kamera Dauerstrom haben. Sonst wartest du nach einlegen des Rückwärtsgangs erstmal ein paar Sekunden, bis die cam bereit ist.

    Warum verbaust du nicht stattdessen die originale RFK? Da gibt's doch hier einige Freds zu

    Das ist aber bei jeder Eintragung so. Du zahlst den Prüfer dafür, dass er prüft. Wenn du durch die Prüfung durch fällst, dann hatte er trotzdem die Arbeit und muss dafür bezahlt werden. Das ist beim Führerschein genauso.

    Übrigens geht es bei jedem Preis von allem immer nur ums Geld verdienen. Willkommen im Kapitalismus.


    Vergleichsgutachten gibt es nicht. Bei einer EINZELabnahme muss jedes einzelne Auto geprüft werden

    Manch Prüfer überspringt einige Punkte, weil er aus seiner Erfahrung heraus weiß, dass die passen, aber grundsätzlich muss jedes Auto einzeln geprüft werden.

    Im übrigen ist Gegendruck reduzieren nicht zwingend förderlich. Bei Motorrädern ist das eher ein Thema, weil die keine Turbolader haben aber man hat heutzutage Ventilüberschneidung (Einlass und Auslass sind gleichzeitig offen). Mit zu geringem Gegendruck auf der Abgasseite geht dir die frische Luft aus dem Einlass direkt in den Auslass flöten.

    Inwiefern das beim 1Z zutrifft weiß ich nicht. Ich sage nur, dass Gegendruck reduzieren auch kontraproduktiv sein kann

    Teilenummern kann ich nicht raus suchen, aber beleuchtete Sonnenblenden gibt / gab es auch im Superb. Vielleicht wird man da fündig. Ob sich die dann allerdings montieren lassen, weiß ich natürlich nicht. Kann mir vorstellen, dass die Aufnahmen in jedem Auto ein bisschen anders sind und daher nur andere aus dem Octavia 1Z passen. Blöderweise findet man das auch erst raus, wenn man die andere vor sich hat

    Laut MotorMafia ist das mit der Ölpumpe Quatsch, sofern alles im Motor in Ordnung ist. Wenn aber irgendwo der Druck flöten geht (z.B. verschlissene Lagerschalen an der Kurbelwelle), dann kann es durchaus sein, dass es zu einer Unterversorgung mit Öl kommt. Allerdings ist dann die Ölpumpe mit mehr Durchsatz auch nur ein Pflaster, das den zugrunde liegenden Schaden eventuell etwas hinauszögert, aber nicht behebt.


    Ich fürchte, du steuerst stramm auf eine Motorrevision zu.

    Danke erstmal für den Tipp. Ich hatte mir als Notlösung schon welche bei ebay bestellt. Skoda grün und skoda Silber. Bin aber eigentlich noch auf der Suche.


    Mitdrehend ist keine Bedingung. Ich find die nur sehr witzig. Und irgendwas witziges soll es sein. Elmo Nabendeckel waren im Rennen, gibt es aber nicht in der richtigen Größe. Umbrella Corporation war im Rennen, ist aber in der richtigen Größe nur über AliExpress bestellbar und die Seite wird in meinem PiHole ausgefiltert. Die Mitdrehenden sind mir mit 110€ für billige Nachbauen von fragwürdiger Qualität zu teuer (die Originalen Mini haben nur etwas über 50€ gekostet). Tja und jetzt steh ich da.

    Hallo zusammen,


    Ich fahre einen Superb 3V TSI und habe leider beim letzten Wechsel Sommer auf Winter die Sommerfelgen-Nabendeckel auf die Winterräder montiert. Und 1 Winter hat tatsächlich gereicht, dass die genauso "verbraucht" aussehen, wie die Winterfelgen-Nabendeckel. Daher müssen jetzt neue her.

    Ursprünglich wollte ich mir die RS Honeycomb Teile von Superskoda holen, aber die gibt es nicht mehr und ich habe auch nachgefragt, kommen wohl auch nicht wieder ins Programm.

    octavia-rs.com/wcf/attachment/46979/


    Dann haben wir am Mini seit neuestem die original "floating hub caps"

    Da weiß ich noch nix über die Haltbarkeit, aber optisch sind die schon sehr schick. Auch, wenn ich die aktuell noch nie in Aktion gesehen habe, befriedigt es meinen in deren Monk, dass der Mini Schriftzug immer aufrecht steht.


    Sowas gibt es neuerdings auch original für diverse VW Modelle, u.a. mit einem R Logo. Das könnte ich mir auch noch gefallen lassen. Ist der große Motor im Superb, da sag ich mir das ginge in Ordnung. Aber die von VW haben Innendurchmesser 53mm und Außendurchmesser 66mm, passen also nicht auf die Skoda Felgen (56mm Außen- und 52mm Innen-Durchmesser)

    https://www.efk-shop.de/Origin…R-Logo-000071213F/SW11065

    Es gibt solche mitdrehenden auch mit Skoda Logo. Aber auf Ebay (ca 60€) nur mit Beleuchtung (was ich dank Illegalität nicht will und außerdem läuft der erhöhte Widerstand des enthaltenen Magneten dem leichten Mitdrehen entgegen) und das Logo sieht ganz billig in China kopiert aus. Ich habe eine Website gefunden, wo das Logo besser aussieht und man die LED Farbe auswählen (und auch abwählen) kann, aber 110€ an eine Seite, zu der man keine Erfahrungen findet und deren Rücknahmerichtlinien klar gegen EU Recht verstoßen (kein Umtausch wegen falscher Größe) ist mir nix.

    https://cadillarckits.de/produ…a-dynamische-nabenkappen/


    Und jetzt gehen mit langsam die Ideen aus. Aktuell tendiere ich zu normalen "umbrella corporation" Deckeln von Ali Express. Aber ich wollte euch nochmal fragen, ob ihr noch kreative Ideen habt

    Das mit der Kupplung ist wie gesagt normal. Wirst du dich ungewöhnen müssen. Eventuell kann man da auch was codieren, glaub ich aber nicht dran. Ich kenn das aktuell nur noch so (wobei ich zugegebenermaßen sehr wenige Handschalter der letzten 10 Jahre kenne)


    VZE bekommt die Daten aus dem Navi und von der Kamera. Leider kann man nicht rausfinden, woher das gerade angezeigte kommt. Ich habe in meiner Gegend auch mehrere Stellen, an denen der ACC mit automatischer Geschwindigkeitsübernahme immer wieder auf eine falsche Geschwindigkeit einstellt. Deshalb hab ich die automatische Übernahme inzwischen wieder aus gemacht.

    Da die angezeigte Geschwindigkeit auch aus den Navi Daten gefüttert wird, kann es sein, dass er etwas anzeigt, obwohl gerade keine Schilder erkannt wurden / werden. Bleibt die Meldung denn dort, wenn du an einem erkennbaren Schild vorbei fährst?

    Wie gehabt: Fehler auslesen ist King. Solange kein Fehler gespeichert ist bzw zumindest keiner regelmäßig wieder kommt, brauchst du dir keine Sorgen machen

    Also erstens ist inzwischen normal. Das ist dafür da, dass du zum Beispiel am Ende einer Baustelle Tempomat wieder an machen und dann trotzdem noch bis in den 6. Hoch schalten kannst. Sofern die Drehzahl beim Kuppeln nicht hoch geht, funktioniert der wie er soll. Ich meine, das Tempomat Symbol ändert auch die Farbe beim Kuppeln. Mal drauf geachtet?


    Wegen VZE: hast du eine Möglichkeit im Steuergerät Fehler auszulesen und zurück zu setzen? Wenn ja wäre der Fehlercode mal interessant und, wann der zuletzt gesetzt wurde. Wenn dort ein Fehler ist, ist der mit km Stand und Datum gespeichert.

    Bei "besonderen" Wetterereignissen (z.B. sehr dichter Nebel, Starker Regen/Schnee/Hagel) oder auch bei sehr ungünstig stehender Sonne fällt die VZE schon mal vorübergehend aus. Sie geht dann von alleine wieder an, wenn die Sicht wieder funktioniert. Ich hatte das heute erst. 3 Minuten Schnee und Hagelsturm, da ist der ACC Sensor und die Kamera vorübergehend ausgestiegen. Kein ACC, keine VZE mehr. Ging dann ein paar Minuten später wieder ganz normal


    Aktuell wäre für mich beides kein Grund zur Besorgnis

    Naja andersrum. Du gehst erstmal hin und sagst denen, dass du den Fehler über die Gewährleistung abwickeln willst. Nix mit Garantie. Gewährleistung. Beim Händler stellen sich dann vermutlich schon die Nackenhaare auf. Die mögen es oftmals nicht, wenn ein Kunde den Unterschied und damit seine Rechte kennt.

    Allerdings funktioniert das nur, wenn der Kauf weniger als 1 Jahr her ist.

    Klar hat jedes Auto so seine Wehwehchen und man muss da immer mit ein bisschen Feingefühl nachlesen. Aber: die meisten Autos haben irgendeine Form von mechanischen oder elektrischen Problemen. Die können von schlechter Qualitätskontrolle oder ungünstigen Toleranzen kommen und lassen sich durch eine gute Werkstatt sicher und nachhaltig beheben. Außerdem sind das oftmals tatsächlich sowas wie "bedauerliche Einzelfälle" (bei zig Millionen verkauften PKW sind ein paar tausend Betroffene immernoch Einzelfälle)

    Was VAG in den letzten Jahren mit der Software hat, ist aber ein grundsätzlich anderes Problem. Davon sind immer alle betroffen und das kann in der Werkstatt nicht gelöst werden. Dazu muss der Hersteller die Software überarbeiten und funktionsfähig machen und ggf sogar die Hardware anpassen.


    Softwarefehler sind insofern etwas gutes, dass sie sich in der Theorie relativ leicht, oftmals sogar per OTA Update (ohne Werkstattaufenthalt) beheben lassen.

    Leider bekommt VAG das Problem seit nunmehr 4 Jahren nicht in den Griff. Die VAG Software ist selbst bei neuen Autos mit inzwischen auch überarbeiteter Hardware nicht Fehlerfrei. Die "älteren" Autos aus 2020-22 werden dabei inzwischen denke ich weitestgehend ignoriert. Garantie ist ja jetzt eh abgelaufen.


    Ein Kumpel hatte einen Passat R aus ich glaube 2021 als Leasing Neuwagen für 2 Jahre. Nach einem Jahr haben sie den Vertrag schlussendlich rückabgewickelt, weil der Wagen in dem 1 Jahr 3 mal in der Werkstatt stand, insgesamt über 4 Monate. Und die Probleme waren am Ende noch immer nicht behoben (deshalb ja rückabwicklung)

    Ich persönlich würde weiterhin kein VAG Fahrzeug aus 2020 oder später kaufen

    Also zunächst erstmal die Frage, ob du genau den o.g. Fehler hast, oder einen anderen? Bei dem Fehler oben ist das Fehlerbild bekannt, du hast aber nur sehr unspezifisch von "Fehlermeldung Getriebestörung + Wählhebelstörung" gesprochen. Das kann etwas ganz und gar anderes sein.


    Und dann die Frage, ob du 1 Jahr Garantie oder 1 Jahr Gewährleistung hast? Oder beides? Tendenziell wäre es nämlich in dem Fall besser, das über die Gewährleistung abzuhandeln. Gewährleistung kann nicht ausgeschlossen oder eingeschränkt werden und ist die Mängelfreiheit bei Übergabe. Die Rechtsprechung geht grundsätzlich davon aus, dass jeder Fehler, der sich in den ersten 12 Monaten nach Kauf zeigt, bei Kauf bereits bestanden hat. Das nennt sich Beweislastumkehr. Daher muss in den ersten 12 Monaten nach Kauf der Händler den Mangel beseitigen oder nachweisen, dass der Mangel tatsächlich erst im Jahr danach aufgetreten ist. Das ist aber im Normalfall schlicht nicht möglich.

    Sehe es nicht ein einen Fehler der nach 8 Wochen kommt selbst zu bezahlen und jetzt melden Sie sich erst..

    Den Satz verstehe ich nicht. Wieso sollte sich der Händler bei dir melden? Du musst dich doch beim Händler melden, wenn du ein Problem mit dem Auto hast?

    "Einzelabstimmung" ist im Normalfall unwahr und bezieht sich stattdessen bloß auf Eingangsmessung, File aufspielen, Ausgangsmessung. Mit Eintragung KANN es wie ihr schon richtig erwähnt wurde, keine Einzelabstimmung sein. Für die Eintragung muss entweder ein Einzelgutachten angefertigt werden (das kostet 5-stellig und dauert Wochen) oder ein "Standard" Kennfeld, das für dieses Auto schon mal aufwändig abgenommen wurde, eingespielt werden.


    Eine echte Einzelabstimmung ohne Eintragung kannst du ne Woche rechnen und einen mittleren 4-stelligen Betrag.

    Eigentlich gar keine schlechte Idee. Aber ich fürchte, dass ein frei tragender, 3m langer Tisch aus Klemmbausteinen nicht stark genug wäre, um die Burg Blaustein zu tragen. Die wiegt aktuell knapp über 10kg, soll aber mal auf 23kg kommen.