Abgasaffäre EA189 Dieselgate & Dieselgipfel 2.8.17

  • Auch wenn es neunmal klug klingt, nur wenn du damals schon gesehen hast wie sie sich gefeiert haben bei den Abgastests, in der Werkstatt hat man doch gesehen dass das auch nur wieder Augenwischerei ist. Die letzten Verkehrsminister waren doch alle ein Reinfall...
    Tachomanipulierer kommt in den Knast wegen Betrug, VW macht das millionenfach und nichts, kaum einer geht auf die Straße, die Industrie wird geschützt, die Lobby ist zu stark usw. usw.

  • kaum einer geht auf die Straße


    Und die Kunden (also wir) kaufen weiter die schönen Autos dem VW Konzern.
    Warum sollte VW denn was machen?
    Kunden zurückgewinnen? Nicht nötig, ist ja keiner zur Konkurrenz abgewandert.

    Bisher: Combi TDI DSG, Business Traveller, ACC, Proaktiver Insassenschutz, Kessy incl. Alarmanlage, Parklenkassistent, Vollleder mit roten Ziernähten, Canton Soundsystem, Variabler Ladeboden, Rallye-Grün-Metallic
    EZ: 04/15
    Aktuell: Combi RS245 DSG, Mit 'alles' außer Panoramadach und Standheizung
    - Bestellt (KW28 / 2017)
    - PW: KW8 (2018)
    - Ankunft beim Händler: KW11
    - Lieferung an mich: Zur Leasingablöse in KW14

  • es gibt Neuigkeiten.
    Die sogenannte Musterfeststellungsklage ist eingeführt worden. Das ist jetzt quasi die europäische Version der Sammelklage.
    Es sind auch schon 2 angestrengt, für die man sich eintragen kann. Eine davon geht gegen VW wegen EA189…


    Es gibt in Sachen Musterfeststellungsklage ein paar Semi-Neuigkeiten.
    Musterklage gegen VW – Vergleichsverhandlungen sollen starten | Verbraucherzentrale.de
    Der "Verbraucherzentrale Bundesverband" hat gemeinsam mit dem ADAC eine Musterfeststellungsklage eingereicht (die ganze Musterfeststellungsklage wurde ja quasi wegen dem VW Abgasding eingeführt, insofern hatte das ja auch was gutes) und da war Mitte November der 2. Verhandlungstermin. Bei diesem Verhandlungstermin hat das Gericht den Anwälten der VAG nahegelegt, zügig Verhandlungen zu einem Vergleich aufzunehmen. Wenn sie dies nicht tun wird zeitnah ein 3. Verhandlungstermin angesetzt.
    Infos dazu, was genau gerade verhandelt wird geben beide Seiten bis zu einer Einigung nicht raus aber immerhin verhandeln sie überhaupt.


    Sollte bei der Musterfeststellungsklage ein Vergleich geschlossen werden, werden alle 432.000 eingetragenen "Kläger" mit dem Angebot angeschrieben. Wenn die sich nicht einigen können geht es halt wieder vor's Gericht und dort wird dann irgendwas festgelegt. Erklärtes Ziel des Gerichts ist es aber, eine möglichst zeitnahe Entschädigung der Verbraucher zu erreichen, daher auch der zeitliche Druck auf VW.

  • Und VW zeigt mal wieder sein wahres Gesicht.


    Jetzt, wo eine höchstrichterliche Entscheidung vom BGH droht (am 05.Mai soll dort entschieden werden, ob dem Kunden der volle Kaufpreis als Entschädigung zusteht) machen sie ein wesentlich billigeres Angebot an die Kunden. Aber sie machen das nicht als Vergleich sondern als direktes Angebot an die Kunden. Damit werden die Anwaltskosten von ADAC & Co umgangen. Interessanterweise hatte die Anwaltsfirma von VW dem Vergleich (inkl den Anwaltskosten) per Mail schon zugestimmt, kurz danach hat VW aber eine Pressemitteilung veröffentlicht, nach der die Verhandlungen gescheitert wären.

    Die Vorteile für VW sind umfangreich, vor allem sorgen sie aber dafür, dass Kunden ohne rechtlichen Beistand ein (möglicherweise) viel zu niedriges Angebot annehmen.

    Nachlesen kann man das

    https://www.google.com/amp/s/w…792-a48a-828d3059db04-amp

  • vorher tritt aber erst noch der EUGH am 19.3.2020 zusammen und trifft hier seine Entscheidung über die nutzungsentgelte und was darf der Hersteller und was nicht. Das wird viel besser als der BGH.