Lenkradrückstellung einseitig schlecht

  • Hey, ich habe schon länger das Problem das bei mir das Lenkrad selbstständig zwar sehr gut von rechts nach links zurückstellt (aus der Kurve z.B.) aber von links nach rechts bleibt es bei ca 10 Uhr hängen und geht nicht selber auf 0 zurück.


    Verbaut habe ich Eibach Sportline Federn und Spurplatten VA 20mm insgesamt und HA 40mm insgesamt.


    Achse wurde seitdem sich das Problem habe schon 2 mal ( sieht auch alles gut aus). Ich hatte durch lesen im Forum den Lenkwinkelsensor im verdacht, der zeigt über OBD eleven aber 0 rad bei geradem Lenkrad:worry2:.


    Hat einer ähnliche Problematik ?

  • Hey, anbei das Protokoll. Allerdings hatte ich wegen der Spur hinten dort nochmal nachbessern lassen ( war auch dabei ), habe davon nur leider kein Protokoll mehr.

  • Da wurde doch keinerlei Einstellungen vorgenommen?!

    Ich sehen nur 4' weniger rechts Ausgangsmessung.

    Wer stellt denn nur 4' nach?


    Hat aber nichts mit deinem Problem zu tun. Werte passen.

  • Ich war damals nur hingegangen um es checken zu lassen aufgrund der Rückstellung. Wenn ein Domlager falsch herum eingebaut worden wäre dann hätte es auch noch andere Auswirkungen oder ?

  • Danke schonmal für den Ansatz. So wie ich es beschrieben habe kommt da ehr das linke oder rechte domlager aus fahrer Sicht in Betracht? Würd ungern erst das falsche ausbauen 😅

    könnte vielleicht sogar funktionieren die Feder vom Stoßdämpfer im eingebauten Zustand zu spannen und dann nur oben die domlager Schrauben

    Lösen und drehen ? Dürften ja nur 90 grad sein wenn’s falsch rum eingebaut ist

    Ich werds morgen mal Versuchen

    2 Mal editiert, zuletzt von Moerving97 ()

  • Also das Domlager ist ja vom Aufbau her schräg, also diese Schräge gleicht die letzte Windung der Feder aus.

    Durch diese Schräge ist das Domlager auf einer Seite wesentlich höher als auf der gegenüber liegenden Seite.

    Diese hohe Seite muss im eingebauten Zustand zum Motor zeigen. Also nicht nach vorne oder hinten.

    Die schmale Seite also nach aussen Richtung Rad.


    Drehen würde auch funktionieren ohne Feder spannen. Die 3 Schrauben am Dom lösen, aufbocken das es grade frei ist, drehen, anschrauben.

    90° können es nicht sein, da mit 3 Schrauben fest.


    Ich hoffe, ich habe es verständlich beschrieben.

  • Danke. War super beschrieben. Habe aber Feststellen müssen das „leider“ beide richtig eingebaut sind 🙄.

    Das wäre vielleicht zu einfach gewesen ☹️

  • Hab jetzt doch mal versucht das Domlager zu Drehen da die hohe Seite eventuell doch ehr richtung Fahrer zeigen könnte. Jetzt hat sich das Domlager aber durch das Lösen in eine unschöne Position gebracht und sitz komplett fest. Dann muss jetzt wohl doch nochmal das Federbein raus oder habe ich etwas wichtiges übersehen, dass dafür sorgt damit sich das Domlager bewegt lässt? Ich hatte heute nur auf der Domlager Seite aufgebockt.

  • Beitrag von Moerving97 ()

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  • Wollte nur ein Update geben: durch Tauschens des Querlenkers, Spurstange und Traggelenk ist das Problem mit der Rückstellung weiterhin vorhanden. Bei der erneuten Vermessung hat sich rausgestellt, dass der Nachlauf auch 40 min. Positiver vorn links ist als rechts. Ich kanns mir nicht erklären( Wagen als unfallfrei vor 3 Jahren mit 60tkm vom Händler erworben).

  • Ja die Domlager sind mit der hohen Seite zum Motor drin. Dort kann man hinten auch so eine Art "Steg" erfühlen. Auf Bildern von Domalgern ist dieser auch direkt unter den Pfeilen die nach links und rechts zeigen.


    Ich gehe nun auch davon aus, das dieses Problem sicher vor der Tieferlegung schon bestanden haben, vor der Tieferlegung habe ich nie wirklich auf Lenkung und Fahrverhalten geachtet.


    Könnte ja auch sein das der Wagen vor meiner Zeit einen rempler hatte den das verkaufende Autohaus nicht angegeben hat, oder angeben musste :?:Spaltmaße sind aber alle gut.


    Wobei mir Gerade auch aufgefallen ist, das der Nachlauf zwar abweicht, aber ehr in die Positive Richtung. Mehr Nachlauf sollte doch eigentlich bessere Rückstellkräfte erzeugen.

    Einmal editiert, zuletzt von Moerving97 ()

  • Unfall kann man mit nem Lackdickenmessgerät normalerweise Hinweise drauf entdecken. Im Werk der maschinell aufgetragene Lack ist viel dünner, als das ein manueller Lackierer jemals hinbekommen könnte. Allerdings muss man da mit den Ergebnissen vorsichtig sein. Nur weil irgendwo lackiert wurde heißt das nicht, dass das Auto tatsächlich einen Unfall im klassischen Sinn hatte. Irgendwo mal ein Schild berührt oder vom Einkauf was fallen lassen und schon ist ein Kratzer im Lack. Wenn der professionell entfernt wird, wird ja auch großflächig angeschliffen und neu lackiert. Also ein dickerer Lack heißt, dass da was lackiert wurde. Das heißt nicht zwingend, dass es auch einen Unfall gab.

    Mit so einem Ding könntest du ja mal rund ums Auto gehen.