Wir reden da aneinander vorbei.
die technische Machbarkeit
bedeutet nicht nur das man eine Werkstatt mit Hebebühne zur Verfügung hat.
Sondern alle erforderlichen Werkzeuge, Reparaturanleitungen, Technischen Daten und natürlich alle benötigten Teile.
Es geht ja nicht ausschließlich um Motoren und nicht nur um VAG Fahrzeuge.
Für manche Baugruppen (z.B. Getriebe) werden einzelne Teile, wie z.B. Lager, Zahnräder oder Synchronringe nicht verkauft.
Weil das so ist, gibt es also auch keine Reparaturanleitung dazu und ebenso keine Spezialwerkzeuge.
Dabei den eigentlichen Hersteller (bleiben wir mal bei den Getrieben, z.B. ZF oder Getrag) nicht mit dem Automobilkonzern, also z.B. VAG verwechseln.
und das Verständnis.
woher soll das Kommen, wenn diese Arbeiten in "normalen" Kfz-Werkstätten nicht mehr gemacht werden?
Das reine Verständnis, basierend auf ein Fachbuch und ein bißchen Theorie in der Berufsschule oder selbst der FH, reicht heute schon lange nicht mehr aus um solche komplexen Motoren wirklich komplett zu überholen.
Routine und Erfahrung wird nicht mehr erlernt, die alten Hasen werden immer weniger und die könne ihr Wissen ohne praktische Arbeit auch nicht mehr weitergeben.
Ich bin seit über 40 Jahren in dem Gewerbe und kenne selbst genug erfahrene Mechaniker, von denen inzwischen viele sagen das sie das natürlich früher schon x-mal gemacht haben.
Aber dann kommt fast immer hinterher, daß das natürlich schon so lange her ist und früher die Motoren noch nicht so kompliziert und zugebaut waren.
Oder noch besser, gleich in Frage gestellt wird, ob sich das denn überhaupt noch lohne.
Natürlich gibt es Ausnahmen, siehe Benedikt aus diesem Beitrag: Genaue Unterschiede Motorblock Cupa und Cuna
Aber damit ist er wirklich eher die Ausnahme.