Hallo Leute,
ich bin leider etwas kritisch, was dieses Thema betrifft.
Ich hatte mich auch schon mit diesem Thema befasst und bin der Meinung, das ein Auserkraftsetzen dieses Lagers, was auch eine bedämpfte Feder ist nicht meine Lösung des Problems ist
Die Vibrationen des Motors müssen ja irgendwo hin, da du ihn fester gelagert hast.
Die Kräfte wandern in das nächste Bauteil was Drehwinkelmomente abfedern kann: Das Zweimasseschwungrad, dort die Bogenfedern. Wenn diese ihr Limit erreichen geht es weiter zur Synchronisierung der Gänge im Getriebe...alles was halt noch so im Kraftfluss liegt und ein gewisses Winkelspiel hat. Wenn nichts mehr da ist , sind auch Teile die das nicht abfedern können, stark belastet.
Bei mir war der Werdegang so: Vibrationen> ZMS kaputt> Pleuel in der Mitte gerissen. Ebenso hätte es auch das Getriebe treffen können.
( EDIT: Das ist aber nicht wegen der Drehmomentstütze passiert. Schuld war zuviel programiertes Drehmoment bei zu tiefen Drehzahlen. Ich wollte nur erklären, was passieren kann, wenn man das ZMS überfordert, dessen Symptome u.a. ein Vibrieren beim Beschleunigen ist...)
Leztendlich müssen die Kräfte irgendwo hin und werden billigerweise in ein Gummielager geleitet. Ein Feder-/Dämpfersystem, möglichst verstellbar, wäre wohl die bessere Lösung. ( So kenne ich das von früher)
So wie das die angebotenen Teile machen, ist das so, als würde man ein Fahrwerk mit zu weichen Federn weil es durchschlägt so umbauen, das man die Federwindungen mit Plastik oder Metall versteift... irgendwas wird dann Leiden, entweder der Fahrer oder das Auto.
EDIT: Bild eingefügt

