Bremsassistent rauscodieren bzw Warnblike nach Bremsung

  • Hallo liebes Forum,


    ich weiß jetzt nicht ob ich mit diesem Thema hier richtig bin. Aber meine Suche über die Suchfunktion war erfolglos und in die anderen Kategorien passt das Thema auch nicht besser...

    Also mein Fahr- und Bremsstil ist folgender:


    Es wird vorausschauend gefahren, und gebremst wird kurz und knackig! :D

    Das halte ich mit all meinen Gefährten so, von Motorrad bis zum Auto...


    Der Octavia RS 1z vFL von 2007 ist aber der Meinung die Warnblinkanlage abschmeißen zu müssen wenn die Bremkraft bis kurz vor den ABS-Regelbereich geht...


    Das würde ich gerne mit der Software "Carport" rauscodieren!


    Kann mir da jemand bei behilflich sein?:)


    Gruß

    Thomas

  • SkOcti RS II

    Hat den Titel des Themas von „Bremsassistent rauscodieren“ zu „Bremsassistent rauscodieren bzw Warnblike nach Bremsung“ geändert.
  • viel einfacher, sicherer für dich und andere, verschleißärmer und rundum besser wäre aber ein Bremsen mit Kopf wie man es in der Fahrschule gelernt hat. Degressiv (erst stark, dann nachlassend) und der ideale Fahrer bremst so gut wie gar nicht weil er vorher das Hindernis erkennt und dann die Motorbremse nutzt. Dein Fahrstil ist kreuzgefährlich und zeugt von stark mangelhafter Einschätzung von Gefahren im Straßenverkehr. Mit diesem "Fahrstil" lässt du nämlich keinerlei Raum für Fehler (eigene und die anderer Verkehrsteilnehmer) und damit hat das im öffentlichen Straßenverkehr einfach nichts verloren. Auf der Rennstrecke kannst du das machen.

    Das gehört abtrainiert. Wenn dein Auto dir beim Training hilft, indem es den Warnblinker anschmeißt find ich das gut.


    Mir fällt gerade auf, dass dein Rang hier im Forum - Fahranfänger - erstaunlich gut passt.


    Lern richtig Auto fahren, dann ist das auch kein Problem mehr. Die benötigte Verzögerung, dass der Warnblinker an geht ist nämlich hart am Limit dessen, was physikalisch möglich ist. Überlege einfach mal, was passiert wenn direkt hinter (oder vor) dir jemand fährt, der genauso schlecht fährt wie du. Da ist ein Unfall selbst in normalen Verkehrssituationen unvermeidbar.


    Dass das deine Frage nicht beantwortet ist mir bewusst, aber einer muss ja den Moralapostel spielen.

    Daher wäre ich dem Rest des Forums auch sehr dankbar, wenn ihm niemand erklärt, wie man das Warnblinken los wird. Wenn das Auto ihn mit dem Warnblinker dazu erzieht wie ein normaler Mensch mit Gehirn zu bremsen dann ist die Straße wieder ein Stückchen sicherer geworden.

  • Hallo badworseme,

    ich erklär mich mal ganz entspannt - mein Ziel ist es ja nicht hier Stress zu suchen, sondern mit anderen "Gleichgesinnten" Informationen auszutauschen etc. - wofür ein Kfz-Forum halt nunmal da ist.

    Eigentlich wollte ich jetzt keinen Aufsatz schreiben, aber etwas länger wird dieser post wohl werden. Was Du dann daraus macht werden wir ja sehen.


    Ganz kurz zu Beginn: Es war eine flapstige (etwas übertrieben dargestellte Äußerung meinerseits, das ist wohl so. Somit besteht natürlich reichlich Spielraum hier alles mögliche hineinzuinterpretieren. Ich nehme Dir das nicht krumm :-) ist ja auch nicht so einfach einen komplexen Fahrstil in einem (flapsigen) Satz zu charakterisiern.


    Ich finde es übrigens gut dass Du dich um mich und andere Verkehrsteilnehmer sorgst... Das kann ja eigentlich nie schaden. Eventuell gelingt es mir sogar, Dir aufzuzeigen dass Dein von mir gewonnener Eindruck falsch oder zumindest überzogen ist.


    Deine Absätze in "", meine Antwort hinter -->


    "viel einfacher, sicherer für dich und andere, verschleißärmer und rundum besser wäre aber ein Bremsen mit Kopf wie man es in der Fahrschule gelernt hat. Degressiv (erst stark, dann nachlassend) und der ideale Fahrer bremst so gut wie gar nicht weil er vorher das Hindernis erkennt und dann die Motorbremse nutzt.

    --> Ich bremse wenn andere Verkehrsteilnehmer um mich herum sind (min. 50 m oder mehr) immer degressiv und angemessen - ohne dabei andere zu nötigen wegen mir stärker bremsen zu müssen als wenn ich mit meinem Auto nicht da wäre.

    Mein aktuelles Zweitauto hat mit meinem Fahrstil (außer den 2 Jahren in dem meine Frau damit unterwegs war) genau 89 tausend Km an der HA (Okt 2013 eingebaut) und exakt 86 tausend km an der VA (eingebaut Apr 2014) hinter sich gebracht, wobei sie sich jetzt dann der Verschleißgrenze nähern - muss ich mal mit meinem Mikrometrer überprüfen. Ich benutze die Motorbremse glaube ich deutlich häufiger als andere Autofahrer zum Beispiel wenn ich über die Alb fahre, angemessen im 4 Gang, ganz entspannt. Das machen nicht mal 10% der anderen Autofahrer so.


    "Dein Fahrstil ist kreuzgefährlich und zeugt von stark mangelhafter Einschätzung von Gefahren im Straßenverkehr. Mit diesem "Fahrstil" lässt du nämlich keinerlei Raum für Fehler (eigene und die anderer Verkehrsteilnehmer) und damit hat das im öffentlichen Straßenverkehr einfach nichts verloren. Auf der Rennstrecke kannst du das machen."

    --> Das mache ich wirklich NUR in Situationen in denen ich alleine auf der Straße bin. Keiner vor oder hinter mir. Warum? weil es das Tragbild der Bremse an der HA deutlich besser hält als wenn man das nicht macht. Ich weiß wann ich das machen (alleine auf der Straße) und ich weiß wo ich das mache (ohne Gefährdung Dritter).


    Leute die nicht bis zum Regelbereich des ABS bremsen, trauen sich ggf auch nicht in der Gefahrensituation voll auf die Bremse zu gehen, weil sie es einfach nie gemacht haben. Ok, ist eine Hypothese zu deren Beweisführung ich nicht in der Lage bin.

    Das lernt man auch im Fahrsicherheitstraining mit dem Motorrad wenn man kein ABS am Bike hat den kritischen Punkt vor dem Überbremsen einmal mit Absicht kurzfristig zu Überschreiten um dann sofort die Vorderradbremse wieder aufzumachen --> sonst gibt es in der Gefahrensituation keine optimale Bremsung - sondern entweder eine halbherzige Bremsung oder oder das blockierte Vorderrad.


    "Mir fällt gerade auf, dass dein Rang hier im Forum - Fahranfänger - erstaunlich gut passt."

    --> Bin ich schon am Anfang meines Posts drauf eingegangen.


    "Lern richtig Auto fahren, dann ist das auch kein Problem mehr. Die benötigte Verzögerung, dass der Warnblinker an geht ist nämlich hart am Limit dessen, was physikalisch möglich ist."

    --> Meinst Du jetzt in der Kurve oder auf der Geraden. Wenn ich sowas mache dann auf gerader Strecke unter den genannten Bedingungen.


    "Überlege einfach mal, was passiert wenn direkt hinter (oder vor) dir jemand fährt, der genauso schlecht fährt wie du. Da ist ein Unfall selbst in normalen Verkehrssituationen unvermeidbar."

    -->Bin ich schon drauf eingegangen


    "Dass das deine Frage nicht beantwortet ist mir bewusst, aber einer muss ja den Moralapostel spielen."

    --> Du kennst mich nicht und hast falsche Schlüsse aus einem flapsig formulierten Satz gezogen, meine Mitschuld daran habe ich weiter oben schon eingeräumt.


    "Daher wäre ich dem Rest des Forums auch sehr dankbar, wenn ihm niemand erklärt, wie man das Warnblinken los wird. Wenn das Auto ihn mit dem Warnblinker dazu erzieht wie ein normaler Mensch mit Gehirn zu bremsen dann ist die Straße wieder ein Stückchen sicherer geworden."

    -->auch dazu habe ich bereits weiter oben Stellung genommen.


    Von Dir sind es Behauptungen die aufgrund eines Satzes aufgestellt worden sind. Ich habe versucht mich ganz ruhig zu erklären ohne Dich anzugreifen oder hier ein Streit vom Zaum brechen zu wollen...


    Ich wäre dem Forum sehr verbunden wenn mich jemand bei meinem Vorhaben unterstützen würde, sofern mich das hohe Gericht (in Form von badworseme) von meiner Schuld freispricht...


    Gruß

    Thomas

  • Leute die nicht bis zum Regelbereich des ABS bremsen, trauen sich ggf auch nicht in der Gefahrensituation voll auf die Bremse zu gehen, weil sie es einfach nie gemacht haben. Ok, ist eine Hypothese zu deren Beweisführung ich nicht in der Lage bin.

    Das lernt man auch im Fahrsicherheitstraining mit dem Motorrad wenn man kein ABS am Bike hat den kritischen Punkt vor dem Überbremsen einmal mit Absicht kurzfristig zu Überschreiten um dann sofort die Vorderradbremse wieder aufzumachen --> sonst gibt es in der Gefahrensituation keine optimale Bremsung - sondern entweder eine halbherzige Bremsung oder oder das blockierte Vorderrad.

    Genau so ist es!


    Beim 5E ist es im STG09 (Zugriffsberechtigung: 31347)

    Anpassung ->

    Kanal "Außenlicht_Blinker"->"Notwarn_blinken_NBA_Phase_2" > Wert auf "inaktiv" setzen


    Bei Deinem 1z musst Du ggf. mal nach was "ähnlichem" suchen...


    badworseme : Bei meinem RS (5E FL MJ19) war der Kanal sogar ab Werk "inaktiv"...

    Octavia RS (245) TSI MJ 19 Kombi, handgerissen, Candy Weiß, Challange Pro, rote Nähte, 230V im Auto, abnehmbare AHK, Ablage+, Business Traveller komplett mit allen Assis inkl. ACC, Kessy mit Security, Virtuelles Cockpit, Insassenschutz, Große Dachluke, "Mädchen"-Lenkrad inkl. warmer Frontscheibe, heiße Rücksitze, CANTON, elektrische Komfort Hecktüre mit "Pedal", Gemini Anthrazit, ProKit mit 12er Sockenhalter vorne und hinten, geile Karre :thumbup:

    4 Mal editiert, zuletzt von honki ()

  • Na das klingt doch gleich ganz anders. Ich hab bei mir ja auch z.B. den Gurtwarner rausprogrammiert (obwohl ich immer mit Gurt fahre) - wenn man dafür nachvollziehbare Gründe hat ist das ja machbar.

    Deine Anfrage klang halt so als ob du wenn dann immer mit maximaler Verzögerung bremst und das hat im Straßenverkehr weiterhin nix verloren. Wenn du das gelegentlich auf leerer Strecke machst, um die hintere Bremse mal zu benutzen dann find ich das okay. Hab ich auch mal gemacht, inzwischen benutz ich eher mal die Handbremse (Runterbremsen bei Autobahn Abfahrt zum Beispiel). Bei der muss ich mir allerdings das Piepen noch raus programmieren, das nervt doch etwas.